Alexander Giesenschlag und Andre Mahl (5. Jg) erzählen ausführlich die Geschichte des Theaterstücks "Engel mit nur einem Flügel". Wir haben die Aufführung des "Töfte-Theaters" vor ein paar Wochen gesehen.

Engel mit nur einem Flügel - von Alexander

Es ist das Jahr 1945, zu der Zeit Hitlers. Ein Junge namens Robert Goldstein wohnte in Europa, und war Jude. Er hatte eine Freundin namens Anne. Es gab aber auch Kinder, die die jüdischen Kinder verhauten. Wie Robert eines war. Robert, Sahra (seine Schwester) und ihre Eltern lebten in einer großen Wohnung, mit großen Fenstern. Eines Tages wurden sie einfach aus ihrer Wohnung vertrieben. Sie mussten in eine Kellerwohnung umziehen. Dort war es sehr kalt und feucht. Eines Tages gingen Sahra und ihre Mutter einkaufen. Aber kommen nicht mehr zurück. Robert und sein Vater sahen aus dem kleinen Fenster an der Wand. Sie sahen wieder die großen Schuhe, die schon öfter vorbei gekommen sind. Roberts Vater sagte: "Mach das Licht aus und versteck dich!" Auf einmal flog die Tür auf und jemand leuchtete mit einer Taschenlampe durch das Zimmer. Sie nahmen Robert und seinen Vater mit zum Bahnhof. Dort mussten sie warten und warten. Dann wurden sie in einenen Wagon gesteckt und weggefahren. Sie fuhren viele Tage. Als sie einmal anhielten, sah Roberts Vater einen mit Zigarette. Roberts Vater schrie um HILFE. Er rüttelte so heftig an der Wagonwand, dass ein Balken heraus flog. Er drückte Robert durch den Spalt und gab ihn dem Mann. Der Mann nahm Robert mit auf seinen Hof und sorgte für ihn. Er und seine Frau waren sehr nett zu ihm. Eines Tages fuhren sie noch Paris. Dort bekam Robert in einem Restaurant Arbeit. Er bekam den Tisch Nr.5. Einmal saß ein sehr seltsamer Mann an Tisch Nr.5. Robert ging zu ihm und fragte ihn, was er haben will. Der Mann sah ihn an und rief: "ROBERT! Ich bins, dein VATER." 'Und sie umarmten sich und gingen an der Seine spazieren um sich alles zu erzählen.

Engel mit nur einem Flügel - von Andre

Die Geschichte, die jetzt erzählt wird, handelt von der Kriegszeit. Jemand versuchte, den Herrn Goldstein zu erreichen, da er nicht auffindbar war. Die Kinder warteten bereits, er konnte die Geschichte am besten erzählen. Schließlich erreichte er ihn über Handy. Er war leider in Paris und konnte nicht kommen. Der Mann musste die Geschichte dann selbst erzählen. Robert hatte in seinem Geheimversteck vier Glückssteine. Der eine Stein war für die Mutter, der zweite für die Schwester,der dritte für seinen Vater und der vierte für sich selbst. Die Glückssteine sollten bewirken, dass sie nicht von Bomben getroffen werden. Sein Vater Herr Goldstein und Robert suchten im Keller Schutz. Sie waren sehr traurig, weil es kaum noch was zu essen gab und immer nur das Gleiche. Robert fragte: ,,Wo ist meine Mutter und meine Schwester?" Darauf antwortete sein Vater: ,,Sie sind einkaufen". ,,Wann kommen sie wieder ?" , erwiderte Robert. ,,Ich weiß nicht, wann sie kommen", sagte Herr Goldstein.
Plötzlich hörten sie Schritte. Roberts Vater guckte durch ein kleines Fenster. Er sah lauter Soldatenstiefel. Die Schritte befanden sich schon im Haus. Da klopfte es plötzlich an die Kellertür. Es sagte eine dunkle Stimme: ,,Ihr sollt hier raus, zum Bahnhof gehen und in ein anderes Land fahren." Sie nahmen einen großen und einen kleinen Koffer mit. In dem großen Koffer befanden sich ein paar Anziehsachen und Roberts Glückssteine. In dem kleinen waren Lebensmittel. Da fragte Robert ein zweites Mal. ,,Wo ist meine Mutter und meine Schwester?" ,,Es kann sein, dass sie erschossen worden sind" , sagte sein Vater traurig. Daraufhin begann Robert bitterlich an zu weinen. Da kam ein Mann und meinte frech: ,, Der große Koffer bleibt hier." Robert sagte etwas lauter: ,,Nein, da sind meine Glückssteine drin. " ,,Sei ruhig, der Koffer bleibt hier." , schrie der Mann. Darauf gingen sie zum Passagierwagen. Als einige Stunden vergingen, hatte Robert Durst. Auf einmal fing es an zu regnen. In dem Passagierwagen befand sich ein kleines Loch, wo Roberts Vater einen Löffel durchsteckte. Es füllte sich mit Regenwasser, was Robert trank. Dann hielten sie an einem Bahnhof. Herr Goldstein schlug ein Brett aus dem Wagon, um Robert raus zu lassen. Einen fremden Mann bat er um Hilfe, Robert in Sicherheit zu bringen. Der Mann antwortete: ,,Ich werde gut für ihn sorgen. " Der Fremde nahm Robert zu sich auf einen Bauernhof in Frankreich. Wo er sich sehr wohl fühlte. Er lernte sehr viel in den nächsten Jahren. Fünf Jahre später machte Robert eine Ausbildung als Kellner in einem Restaurant. Er bediente seinen ersten Kunden und fragte ihn nach seinen Wünschen. Der Mann sagte: ,,Ich hätte gerne eine Tasse Kaffee!" ,,Mit Zucker und Milch? ", fragte Robert. Da schaute der Mann auf, und sagte erstaunt: ,,Robert, du bist es ja! " Robert darauf: ,,Wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen?" Fünf Jahre sind es jetzt", meinte Roberts Vater. Sie gingen glücklich und gemeinsam nach Hause.
ENDE
Das war mein Aufsatz über,, ENGEL MIT NUR EINEM FLÜGEL "